bester Stromanbieter - der Vergleich









Wie finde ich den besten Stromanbieter?


 Da sieht es auf den ersten Blick nicht so einfach aus, den besten Anbieter herauszufinden.

Dank des Internets ist es aber nicht schwierig, den besten und günstigsten Stromanbieter ausfindig zu machen. Es gibt im Netz zahlreiche Seiten, auf den man mithilfe eines Stromtarifrechners schnell und unkompliziert einen Vergleich verschiedener Stromanbieter machen kann.
Um solch einen Vergleich zu starten, benötigt man nur seine Postleitzahl sowie den bisherigen Stromverbrauch. Die Postleitzahl benötigt der Vergleichsrechner, weil zum einen nicht alle Stromtarife im gesamten Bundesgebiet verfügbar sind. Außerdem bieten manche Stromversorger ihre Tarife nur lokal an oder sie haben maßgeschneiderte Angebote für bestimmte Gebiete, wie zum Beispiel Großstädte oder Ballungsräume, im Angebot. Ferner müssen einige kleinere Anbieter den lokalen Netzbetreibern eine Gebühr für die Nutzung des Stromnetzes zahlen, die natürlich dem Endverbraucher in Rechnung gestellt wird. Den Stromverbrauch kann man entweder an seinem Stromzähler ablesen oder man sucht sich die letzte Stromabrechnung heraus, in der der Verbrauch ebenfalls aufgelistet ist. Wem dies zu aufwendig ist, der kann sich auch an die ungefähren Richtwerte halten, die besagen, dass ein Single circa 2.000 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr verbraucht, bei zwei Personen sind es etwa 3.500 kWh jährlich, eine Familie mit vier bis fünf Personen verbraucht ungefähr 5.000 kWh pro Jahr und bei größeren Haushalten rechnet man circa 8.000 kWh jährlich.

Es kommt aber nicht auf einige wenige Kilowattstunden mehr oder weniger an. Nach der Eingabe dieser Daten zeigt der Vergleichsrechner sofort die ersten Ergebnisse an. Meist sind dies die Ergebnisse für private Endverbraucher, da die Energieversorger für gewerbliche Kunden spezielle Tarife anbieten. Man kann bei der Suche aber auch angeben, ob man sich für die Angebote für Gewerbekunden interessiert. Nach dem Anzeigen der ersten Suchergebnisse gibt es bei vielen Stromrechnern noch die Möglichkeit, die Suche weiter zu verfeinern beziehungsweise besser an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. So kann man beispielsweise aussuchen, ob es sich ausschließlich um Ökostrom handeln soll oder ob man an einer Treueprämie für den Wechsel interessiert ist. Es ist auch möglich, alle Anbieter, die Vorauskasse verlangen, nicht anzeigen zu lassen oder auch solche Anbieter auszuschließen, die vorab eine Kaution verlangen. Oft wird ein Bonus, den die Stromanbieter an Neukunden zahlen, gleich in den Tarif mit einberechnet, man kann dies aber auch ausschließen. Weitere Auswahlmöglichkeiten, die bei der Suche nach dem besten Stromanbieter mit einbezogen werden können, sind die Länge der Vertragslaufzeit, oder ob der Tarif eine Preisgarantie enthalten soll. Auch die Zahlweise kann ein Auswahlkriterium sein, also zum Beispiel, ob die Vorauszahlung für den Stromverbrauch monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder einmal im Jahr erfolgen soll oder ob dies dem Interessenten egal ist.

Einige Stromanbieter haben auch die Besonderheit im Angebot, dass sie Tarife anbieten, die einen Unterschied zwischen einer Hochlastzeit und einer Schwachlastzeit machen. Diese Tarife eignen sich besonders für Verbraucher, die beispielsweise am Wochenende oder in der Nacht viel Strom verbrauchen, zum Beispiel durch ein Nachtspeichergerät oder weil sie tagsüber kaum zu Hause sind. Um einen solchen Tarif zu nutzen, muss der Verbraucher allerdings einen Stromzähler mit zwei Zählwerken haben. Das eine Zählwerk misst dann den Stromverbrauch zur Hauptzeit und das andere Zählwerk den Verbrauch zur Nebenzeit. Zu erkennen ist solch ein spezieller Zähler an den Kennzeichnungen ­HT für Hochtarif und NT für Niedertarif.

Die meisten der im Internet angebotenen Stromvergleichsrechner sind kostenlos und ermöglichen dem Verbraucher einen schnellen und umfassenden Überblick über die besten Stromanbieter in seiner Region. Abschließend ist noch zu sagen, dass es sich auch lohnen kann, ein Angebot eines anderen Stromversorgers einzuholen, um es als Verhandlungsgrundlage für den eigenen Stromanbieter zu nutzen, um über eine Reduzierung des Strompreises zu verhandeln.